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Monday, October 17, 2011

Haircut für Österreich!

Österreich kann fällig werdende Schulden nur bezahlen, weil es neue und längerfristige Schulden aufnimmt. Detto in Griechenland.
 
Griechenland wird ein kurzfristiges Privatisierungspotential von  Staatsbetrieben von 50 Mrd. EUR attestiert; mittelfristig soll es sogar ein 3-stelliger Mrd. EUR Betrag sein. ALLE verbleibenden österreichischen Staatsbetriebe sind nicht einmal 50 Mrd. EUR wert.

Griechenland hat seine Staatsausgaben (49% vom GDP) besser im Griff als Österreich (53% vom GDP).

Griechen sind angeblich mit ihrer Steuerleistung (39% vom GDP) überfordert. Im Vergleich dazu haben österreichische Steuerzahler mit ihrer Steuerleistung (48% vom GDP) ihre Zahlungsfähigkeit bereits überschritten.

Griechen verfügen über inländische Spareinlagen von rund 200 Mrd. EUR. Die Spareinlagen der Österreicher sind nur unwesentlich höher. Dafür haben vermögende Griechen hunderte Mrd. EUR auf ausländischen Bankkonten, die vermögende Österreicher in diesem Umfang sicherlich nicht haben.

Es ist fraglich, ob Österreicher so viele Euro-Banknoten unter den Matratzen horten, wie das die Griechen tun.

Im Vergleich zum privaten Immobilienbesitz der Griechen nimmt der private Immobilienbesitz der Österreicher bescheidene Ausmaße an. Es gibt in Österreich kein Gegenstück zu den unzähligen Luxusjachten in griechischen Häfen. Die (wenigen) Swimming Pools auf österreichischen Dächern kann man dem Grundbuch entnehmen. In Griechenland braucht man für die (vielen) Swimming Pools auf seinen Dächern GoogleEarth.

Es ist also absolut gerechtfertigt, dass man Östereich einen Schuldenschnitt mindestens in gleicher Höhe wie Griechenland zugestehen muss!

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